Notizen 164

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Trump und (k)ein Ende?

Nun hat er es geschafft: Mit 51% Stimmen der gebildeten und 62% der weniger gebildeten Frauen kam der Immobilien-Zar ins Weiße Haus. Was lernen wir daraus? Und wie wird es weiter gehen?

Der Dokumentarfilmer Michael Moore, weiß Gott kein Trump-Anhänger, hat seinen Sieg vorausgesagt (siehe meinen letzten Rundbrief). Nun wagt er eine weitere Prognose: Trump wird seine Amtszeit nicht überstehen, er wird keine vier Jahre die USA regieren. Entweder es wird ihm zu langweilig, denn Trump ist kein Politiker, und Politik ist ein hartes Geschäft der langfristigen Planung, der mühsamen Überzeugung von Parteigenossen und Gegnern, der geduldigen kleinen Schritte und der großen Rückschläge - alles Aktionen, die dem hyperaktiven Geschäftsmann, Medienstar und Siegertypen nicht liegen. Oder aber den Kollegen von der Partei wird es zu bunt, und sie strengen ein Amtsenthebungsverfahren an.
Aber was wird er in der Zwischenzeit machen? Wie tickt er überhaupt? Wir haben unseren Astro-Computer befragt, und dessen Erkenntnisse sind bezeichnend. Zum Beispiel:
Ihr Lebensmotto: Hans im Glück - es wird schon klappen.
Sie sind wie der Narr der Tarot-Karten: brillant und hochgemut, aber auch naiv und impulsiv. Entweder Sie entdecken und erforschen unbekannte Welten oder Sie
stürzen in den Abgrund. Manchmal wachen Sie auf und sehen die Welt wie zum ersten Mal. Ihr ewiger Optimismus hat jede Erinnerung an vergangene Katastrophen bereits am nächsten Tag ausgelöscht. Ihre fantastische Einbildungskraft, visionäre Schau, Begeisterungsfähigkeit und Gedankenstärke reichen aus, ein Dutzend Menschen ein Leben lang auf Trab zu halten. Aber Sie haben Schwierigkeiten, sich selbst an die Kandare zu nehmen. Ihre Impulsivität, Ungeduld und sinnlose Rebellion unterminieren Ihre Arbeit und Ihre Träume.
Sie lieben die Freiheit und hassen jede Einschränkung. Offene Straßen faszinieren Sie mehr als Büros oder Klassenzimmer. Das Leben muss man Ihrer Meinung nach erforschen und genießen, und zwar allein. Die Erfahrungen der anderen sind da uninteressant. Sie sind der wahre Rebell ohne Ziel. Sie lehnen alles ab, was nach gewöhnlich und normal riecht. Ihre Impulsivität grenzt bisweilen an Torheit. Zu oft haben Sie etwas aufgegeben, wo Sie mitten drin waren, nur um etwas neuem zu folgen, das plötzlich interessanter war.
Sie eignen sich zum genialen Wissenschaftler, zum Künstler, zum Philosophen. Wenn Sie sich einmal zu Willenskraft und Selbstdisziplin entschlossen haben, gibt es nichts, was Sie nicht können. Der beste Weg dazu ist die Arbeit in einer gut strukturierten Organisation. Dort können Sie auch weiterhin dem Glück nachjagen, aber in geordneter Form. Sie haben hohe Maßstäbe, was Treue und Ehre betrifft, und Sie selbst sind der erste, der Sie bricht.

Trotz seines Egoismus hat Trump einen guten Draht zum Volk, wie das Wahlergebnis bewies:
Ihre Sensibilität lässt Sie unbewusste Strömungen aus der Umwelt oder von anderen Menschen aufnehmen und zu Bildern verarbeiten.
Und zuletzt meint der Astro-Computer:
Erfolg haben Sie auf ganz natürliche Weise in einer harmonischen Partnerschaft; als Diplomat, Friedensstifter, Psychologe, Verkaufsstratege; und wenn Sie für humanitäre Ideen werben und sich mit einem Partner verbinden, der Ihre Moralvorstellungen und Ihr Engagement für die Gesellschaft teilt. Sie haben die Fähigkeit, andere durch Zusammenarbeit und Schaffung einer harmonischen Atmosphäre zu fördern, aber hüten Sie sich vor Doppelmoral und unhaltbaren Versprechungen!
Sieht nicht so aus, als hätte Trump diese Seite seines Charakters schon entdeckt. In der Astrologie gibt es eine Theorie, die aus den Sternen den Charakter eines Menschen auf Grund seines früheren Lebens erkennt, also sein "Karma", rekonstruiert. Man muss nicht daran glauben, man kann die Erkenntnis auch als Bild, als Mythos, als symbolische Erzählung ansehen. Die ist noch bezeichnender als das gewöhnliche Horoskop:

Sie waren im früheren Leben ein Großgrundbesitzer und ein wilder Jäger. Freiheit ging Ihnen über alles. Sie liebten die Weiten der Natur und die Freiheit des Reitens. Sie waren dauernd aktiv und unternahmen immer sehr viel. Meistens zuviel, denn nichts kam dabei heraus. Das lag allerdings auch an Ihrem Eigenwillen und an Ihrer Unfähigkeit zur Zusammenarbeit. Meinungen und Einwände der anderen wischten Sie mit dem Ärmel Ihres groben Gewands hinweg. Ihren Mitarbeitern und Untergebenen ging es nicht gut. Die hatten unter Ihrer Grobheit, Taktlosigkeit und Brutalität zu leiden. Sie waren der wilde Reiter, primitiv, voll unschuldiger Selbstsucht, der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen. Verantwortung haben Sie abgelehnt, denn Sie legten mehr Wert darauf, sich richtig in Szene zu setzen. Ihre Freiheit ging Ihnen über alles. Sie glaubten, wenn Sie Ihre Arbeit möglichst schnell erledigten, dass Sie dann die Freiheit bekämen, die Ihnen die anderen gemeinerweise vorenthielten. Wenn die Pflichten vorbei waren, dann schwangen Sie sich wieder auf Ihr Ross und brausten davon.
Der Horoskop-Computer sieht auch noch weitere karmische Faktoren:
Sie haben Anlaufschwierigkeiten bei Sozialkontakten und bei der Planung Ihrer Karriere. Es sieht so aus, als ob Sie genau wüssten, was Sie wollen, aber dafür zu wenig tun. Sie haben das Gefühl, die Welt schuldet Ihnen etwas, nämlich Erfolg und Karriere, doch Sie selber müssen dafür wenig tun.
Und der Computer bescheinigt ihm
ein besonderes Wissen, was nicht-sprachliche Dinge betrifft: Bilder, Stimmungen, Musik. Wenn es Ihnen gelingt, dieses Wissen aus früheren Leben praktisch zu verwerten, könnten Sie Erfolg haben auf künstlerischem Gebiet oder dort, wo Einfühlung, Sensibilität und unmittelbares Erfassen menschlicher Stimmungen gefragt sind.
Das ist ihm beim Wahlkampf auch gelungen. Wie lange er bleibt oder was er auch macht, er hat schon jetzt weltweit Spuren in der Gesellschaft hinterlassen, die nicht mehr getilgt werden können. Sein 'Vermächtnis' wird uns noch lange beeinflussen.
Teile dieses Beitrags erschienen bereits auf "seniorbook".

-Peter Ripota-

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Schwarze Löcher wurden von Karl Schwarzschild 1916 theoretisch aus den Formeln der Allgemeinen Relativitätstheorie von Albert Einstein abgeleitet. 1967 schuf John Archibald Wheeler den begriff "Schwarzes Loch" für diese Gebilde. Schwarze Löcher verschlucken alles für immer, Materie, Energie, Strahlung und Information. 1974 publizierte Stephen Hawking eine Hypothese, wonach Schwarze Löcher auch verdampfen können ("Hawking-Strahlung"), und in seinem Buch "Das Universum in der Nussschale" äußerte er die Annahme, dass Schwarze Löcher bei ihrem Ableben die gesammelte Information wieder ausspucken.

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