Notizen 121

Wenn der Rundbrief nicht richtig angezeigt wird, klicken Sie bitte hier.

Das schreckliche Buch

Die Schonfrist ist abgelaufen, das Buch darf erscheinen: "Mein Kampf", die Bibel der Nationalsozialisten. Soll es jeder unbedarft lesen dürfen oder braucht es eine wissenschaftlich kommentierte Ausgabe? Den ganzen Beitrag finden Sie hier.

Wie Hitler an die Macht kam

Weitverbreitet ist die Meinung, Hitler kam wegen seiner rhetorischen Fähigkeiten oder gar wegen seines Buchs an die Macht. In Wirklichkeit war die Sache ganz anders.

Über Deutschlands und Europas jüngste Vergangenheit gibt es so viele Mythen, die den Blick auf die Wahrheit verstellen, dass wir daraus nichts lernen können. Das aber wäre Gebot der Stunde. Hier also ein paar Mythen über Hitler, und wie es wirklich war.

Hitler kam an die Macht wegen seines rhetorischen Talents.

Nun mal ehrlich: Wer sollte das Gekreische dieses Menschen ernst nehmen? Die Zuhörer von damals? Zeitzeugen berichten, dass Hitler erst am Schluss seiner zwei- bis dreistündigen Reden in diesen Ton verfiel, und das war dann offenbar angemessen (vielleicht wären manche sonst eingeschlafen). Jedenfalls hat nicht die Rhetorik ihn an die Macht gebracht, sondern die Unterstützung reaktionärer Kreise: Künstler (Familie Hanfstaengl, Familie Wagner), Bankiers, Industrielle - auch aus den USA. Denn Hitler versprach etwas, das den Mächtigen und Reichen der damaligen Zeit immens wichtig war: Er sagte, er würde den Bolschewismus bekämpfen bis aufs Messer. Was er dann auch tat. Und der Bolschewismus war das damalige Schreckgespenst, wie nach dem Krieg der Kommunismus und heute der Islamismus. So sorgten Hindenburg und Hugenberg und all die anderen dafür, dass Hitler genügend Machtbefugnisse erhielt, die er dann auch sofort nutzte. Er war der Erlöser von allem linken Gedankengut, deswegen kam er an die Macht.

Hitler war ein unberechenbarer Psychopath.

Ganz im Gegenteil! Kein Politiker war so berechenbar wie er. Keiner hat die eigenen Ideen so logisch, d.h. konsequent, umgesetzt. Hätte man seine Überlegungen aus seinem Buch ernst genommen, dann hätte die Welt gewusst, was auf sie zukommt. Seine Politik hat fast mathematische Klarheit. Es gibt nur drei "Axiome":

- Der deutsche Volkskörper muss reingehalten werden.

- Die Juden verunreinigen ihn.

- Das deutsche Volk braucht mehr Lebensraum.

Alles andere ergibt sich ganz logisch (aber natürlich völlig unmenschlich) aus diesen Glaubensgrundsätzen. Ein wirklicher, d.h. völlig unberechenbarer Psychopath war sein großer Gegenspieler Stalin. Der konnte einem alten Freund am Abend versichern, ihm würde nie etwas geschehen, und nachts kam die Geheimpolizei und holte ihn ab.

Hitlers Ideen waren pervers und archaisch.

Sie waren alle vor ihm da. Er hat sie nur aufgegriffen und konsequent zu Ende geführt. Selbst Sozialdemokraten beschäftigten sich mit Eugenik, die Amerikaner erließen eigene "Rassen"-Gesetze. Man sorgte sich ganz allgemein um die Gesundheit des Volks, wie heute, wo es zuviele Dicke und Internetsüchtige gibt. Es gab Programme für die Förderung der Gesundheit und die Eindämmung von Krankheiten, ebenfalls wie auch heute, wo wir es mit Hygiene und Impfung versuchen. Nur die Konsequenz, mit der Hitler das wertvolle Leben förderte und das unwerte ausrotten wollte, die war neu.

Was können wir daraus lernen?

Dass wir auf einen solchen Schreihals jemals wieder reinfallen, ist höchst unwahrscheinlich. Doch, wie gesagt, der Führer kam an die Macht durch Unterstützung einflussreicher Industrie- und Finanzkreise. Und so sollten wir uns fragen, wie die Sache heute aussieht. Machen unsere Politiker Politik, oder sind es internationale Konzerne wie Monsanto und internationale Finanzagenturen wir Goldman Sachs? Die beiden Namen sind bekannt, aber wie viele Unbekannte gibt es? Welchen Einfluss haben sie auf unsere Politiker? Welchen Einfluss haben wir auf unsere Politiker? Das sind die relevanten Fragen!

Der Artikel (mit Bildern und Kommentaren) erschien hier.

 -Peter Ripota-

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Wenn Sie meine früheren Notizen kennen lernen oder nochmals lesen wollen, Sie finden diese im Archiv

Schwarze Löcher wurden von Karl Schwarzschild 1916 theoretisch aus den Formeln der Allgemeinen Relativitätstheorie von Albert Einstein abgeleitet. 1967 schuf John Archibald Wheeler den begriff "Schwarzes Loch" für diese Gebilde. Schwarze Löcher verschlucken alles für immer, Materie, Energie, Strahlung und Information. 1974 publizierte Stephen Hawking eine Hypothese, wonach Schwarze Löcher auch verdampfen können ("Hawking-Strahlung"), und in seinem Buch "Das Universum in der Nussschale" äußerte er die Annahme, dass Schwarze Löcher bei ihrem Ableben die gesammelte Information wieder ausspucken.

---------------------------------------------------------------------

Wenn Sie den Rundbrief in Zukunft nicht mehr erhalten wollen, können Sie Ihre E-Mail-Adresse hier aus dem Verteiler löschen:

http://stereo.peter-ripota.de/newsletterabonn-de-3502.html

Impressum: Angaben gemäß § 5 TMG:
Peter Ripota, Zusserfeldstr. 21, 84174 Eching
Kontakt: Telefon: 08709/9432024, E-Mail: tango@peter-ripota.de
Umsatzsteuer-ID: 67 189 153 024
Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV:
Peter Ripota, Zusserfeldstr. 21, 84174 Eching