Notizen 112

Wenn der Rundbrief nicht richtig angezeigt wird, klicken Sie bitte hier.

Kommentare der Leser zum Thema "Asyl"

Heute Kommentare der Leser zu meiner Frage: "Welche persönlichen Erfahrungen mit Asylanten hatten Sie?" Den vollständigen Artikel lesen Sie hier.

 

senior, 50 plus… - Das beste Alter mit dem schlechtesten Image?

Bestandsaufnahme eines rüstigen Rentners

Was ist ein "Senior"? Das ist derjenige, der die Firma gegründet, Kontakte initiiert und gepflegt, Erfahrungen gesammelt und Lebensweisheiten angehäuft hat. Der "Junior" übernimmt dann die Firma und all das, was der Senior ihm vorbereitet hat. In diesem Sinn bin ich ein Senior: Ich habe verschiedene Projekte angestoßen (die wieder im Sand verliefen), Kontakte geknüpft (und wieder verloren), Erfahrungen gesammelt (und nichts daraus gelernt), Weisheiten angehäuft (und sie wieder vergessen). Was bleibt, ist ein sorgenfreies Leben, wo mich niemand zwingt, dass ich mich so benehme, wie es meinem Alter entspricht. genauer gesagt: Wie die anderen denken, dass ich deren Zwänge zu befolgen habe.

Nach einigen Lebensjahren und dem unermüdlichen Kampf um die Verbesserung der menschlichen Verhältnisse (zumindest der eigenen) kann ich mir jetzt leisten, nichts zu tun, wenn mir danach ist; ohne schlechtes Gewissen den Vormittag verdösen, den Mittagsschlaf genießen, den Nachmittag verdämmern, den Abend vergeuden. Und was meine Kontakte betrifft, so freue ich mich stets aufs Neue, wenn ich Menschen meines Gemüts kennenlerne, also solche mit dem biologischen Alter von 5 Jahren, oder 10, oder 15, oder 20, oder … bitte addieren Sie jeweils fünf Jahre, oder weniger oder mehr, wie Sie wollen.

Da der Körper noch einigermaßen mitmacht und der Geist noch so halbwegs funktioniert, mache ich mir auch keine Gedanken darüber, wie das später so aussehen wird. Gut, in zwanzig Jahren werde ich vielleicht nicht mehr mit der gleichen Leidenschaft Tango tanzen wie jetzt, aber das wird hoffentlich niemand bemerken. Und dass ich als Senior meinen Beitrag zur Erleuchtung der Menschheit geleistet habe (oder mir das einbilde), ist ein sehr angenehmes Gefühl: Jetzt dürfen mal die anderen. Die Junioren.

So bleibt mein Lebensmotto (frei nach Wilhelm Busch):

Und bin ich endlich abserviert, dann lebt sich's gänzlich ungeniert.

In diesem Sinne: Macht es gut, Junioren, ihr werdet auch mal so wie ich!

Dieser Artikel (mit Abbildungen und Kommentaren) erschien hier.

 -Peter Ripota-
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Wenn Sie meine früheren Notizen kennen lernen oder nochmals lesen wollen, Sie finden diese im Archiv

Schwarze Löcher wurden von Karl Schwarzschild 1916 theoretisch aus den Formeln der Allgemeinen Relativitätstheorie von Albert Einstein abgeleitet. 1967 schuf John Archibald Wheeler den begriff "Schwarzes Loch" für diese Gebilde. Schwarze Löcher verschlucken alles für immer, Materie, Energie, Strahlung und Information. 1974 publizierte Stephen Hawking eine Hypothese, wonach Schwarze Löcher auch verdampfen können ("Hawking-Strahlung"), und in seinem Buch "Das Universum in der Nussschale" äußerte er die Annahme, dass Schwarze Löcher bei ihrem Ableben die gesammelte Information wieder ausspucken.

---------------------------------------------------------------------

Wenn Sie den Rundbrief in Zukunft nicht mehr erhalten wollen, können Sie Ihre E-Mail-Adresse hier aus dem Verteiler löschen:

http://stereo.peter-ripota.de/newsletterabonn-de-3502.html

Impressum: Angaben gemäß § 5 TMG:
Peter Ripota, Zusserfeldstr. 21, 84174 Eching
Kontakt: Telefon: 08709/9432024, E-Mail: tango@peter-ripota.de
Umsatzsteuer-ID: 67 189 153 024
Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV:
Peter Ripota, Zusserfeldstr. 21, 84174 Eching