Notizen 110

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Welche persönlichen Erfahrungen haben Sie mit Asylanten?

Deutschland spaltet sich: Die einen heißen Asylanten willkommen, die anderen wollen sie loswerden. Die Vorteile des Zuzugs werden gegen ihre Gefahren abgewogen. Aber wer hat persönliche Erfahrungen mit den Zuzüglern? Den vollständigen Artikel lesen Sie hier.

 

Deutschland, deine Asylanten

Manche wollen alle Asylanten verbannen, damit Deutschland deutsch bleibt. Hingegen beklagen sich Asylbewerber in Deutschland über ihre schlechte Behandlung. Wer hat Recht?

Erst zu Deutschland als Asylland: Die meisten Flüchtlinge wollen nach Deutschland, weil es ihnen, ihrer Vorstellung nach, hier am besten geht. Offenbar haben sie Recht. Selbst Menschen, denen (nach langjährigen Verfahren) kein Asylrecht zuerkannt wird, werden geduldet, nicht mit Gewalt abgeschoben. Kriminell werden müssen sie auch nicht. Der deutsche Rapper Aykut Anhan, der sich "Haftbefehl" nennt, kurdischer Abstammung ist und eine langjährige kriminelle Vergangenheit hinter sich hat, sagt über Deutschland in einem SPIEGEL-Interview:

"Alle, die ihr Scheitern auf die Deutschen schieben, machen sich was vor. Deutschland ist ein gastfreundliches Land. Man muss hier nicht kriminell werden, weil man keine Chancen hat. Die Gastfreundschaft, die du hier erfährst, bekommst du nirgendwo auf der Welt." Und weiter: "Wenn sich ein Deutscher in der Türkei benehmen würde, wie die Türken sich hier in Kreuzberg benehmen - die würden den wahrscheinlich niederstechen."

Und natürlich haben auch diejenigen Recht, die das Treiben krimineller Einzelgänger und Banden aus Ländern jenseits des Mittelmeeres beklagen. Besonders in Berlin-Kreuzberg scheinen Drogenhändler, die auch Kinder auf dem Schulweg belästigen, ein Problem. Doch Kriminalität kennt keine nationalen oder religiösen Grenzen. Das Wirken der süditalienischen Mafia-Clans in manchen deutschen Städten ist auch nicht gerade segensreich, wird aber weitgehend ignoriert.

Geht es Asylbewerbern in Deutschland also besonders gut? Keineswegs. Die Politik hat diese Menschengruppe (und es werden immer mehr!) bisher ignoriert oder an Symptomen der Misere herumgedoktert. Hier einige der Schwierigkeiten, mit denen sich Asylbewerber konfrontiert sehen:

- Die Ankömmlinge können nicht deutsch, sind also weitgehende isoliert. Sie können keine Anträge an Behörden stellen und ihre Sorgen und Probleme nicht äußern. Abhilfe: verpflichtende Deutschkurse, gleich von ersten Tag ihrer Ankunft an. Indes, man kann von denjenigen, die in Deutschland (oder in irgendeinem anderen Land) leben wollen, durchaus gewisse Eigenleistungen erwarten. Zum Beispiel, dass sie selbst auch im Alltag ein wenig Deutsch sprechen. Als ein CSU-Politiker dies als Gesetz vorschlug, ergossen sich Hohn und Spott über ihn, sogar aus den eigenen Reihen. Doch was soll schlecht daran sein, dass Einwanderer die Sprache ihres neuen Heimatlands lernen und üben?

- Die Ankömmlinge müssen jahrelang auf einen Bescheid warten, ob sie bleiben dürfen oder nicht. Das frustriert und behindert langfristige Perspektiven, ganz abgesehen davon, dass der Staat auch nur Nachteile davon hat: Er muss bis dahin für ihre Unterkunft sorgen und kann ihr Potenzial nicht nutzen. Andere Länder sind da weiter. Die Niederlande beispielsweise garantieren eine Entscheidung innerhalb von acht Tagen!

- Die Ankömmlinge dürfen kein eigenes Geld verdienen. Es muss für einen Flüchtling aus einem armen Land sehr frustrierend sein, wenn er den Wohlstand in seiner unmittelbaren Umgebung sieht, ohne die geringste Chance, daran teilhaben zu können. Zudem wollen oder müssen viele von ihnen die zurückgelassenen Familienmitglieder unterstützen, aber womit? Eine Möglichkeit, die Auflagen der Behörden zu unterlaufen und schnell viel Geld zu scheffeln, gibt es schon: Drogen handeln. Aber will der Staat so etwas? Also müssten die Gesetze hier geändert werden, zumal Einwanderer den Deutschen keineswegs Arbeitsplätze wegnehmen, sondern, im Gegenteil, vakante Stellen, die keiner mag, endlich besetzen würden. Zum Beispiel in der Altenpflege.

Kurzum: Es läge auch an einer vernünftigen Politik, die Integration der Asylbewerber zu verbessern und den Menschen in Deutschland die Angst vor ihnen zu nehmen.

Dieser Artikel (mit Abbildungen und Kommentaren) erschien hier.

 -Peter Ripota-
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Schwarze Löcher wurden von Karl Schwarzschild 1916 theoretisch aus den Formeln der Allgemeinen Relativitätstheorie von Albert Einstein abgeleitet. 1967 schuf John Archibald Wheeler den begriff "Schwarzes Loch" für diese Gebilde. Schwarze Löcher verschlucken alles für immer, Materie, Energie, Strahlung und Information. 1974 publizierte Stephen Hawking eine Hypothese, wonach Schwarze Löcher auch verdampfen können ("Hawking-Strahlung"), und in seinem Buch "Das Universum in der Nussschale" äußerte er die Annahme, dass Schwarze Löcher bei ihrem Ableben die gesammelte Information wieder ausspucken.

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