Notizen 105

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Nach einem dreiwöchigen USA-Aufenthalt gibt es auf Seniorbook nunmehr drei Beiträge über das Leben dortselbst. Hier der erste Beitrag:

Wie man New York überlebt

Unser Sonntagsprediger durchreiste drei Wochen lang die USA und gibt hier Überlebenstipps für solche, die Amerika nur aus Krimi-Serien kennen. Den vollständigen Artikel lesen Sie hier.

 

Und hier das Umgekehrte, auch in drei Fortstezungen: Was die Amerikaner an Deutschland seltsam finden.

Achtung Deutsche!

Es gibt eine Beratungsstelle für Amerikaner, die beruflich in Deutschland zu tun haben: wie sie sich in Deutschland und den Deutschen gegenüber zu verhalten haben. Hier ein paar Ausschnitte, vom Berichterstatter leicht bearbeitet. Achtung: Amerikaner haben Humor!

Deutsche essen fast doppelt so schnell wie Amerikaner

Das lernen sie schon als Kind: Es gibt eine Mini-Schaufel ähnlich einem Schaufelbagger, die dazu dient, dass Essen möglichst effektiv in den Mund zu befördern. Wenn Sie in einer Firma arbeiten, geht es auch nicht anders. Die Mittagszeit beträgt exakt 45 Minuten (bei Siemens sind es deren 35), was Ihnen von der Arbeitszeit abgezogen wird. Doch erst müssen Sie kilometerlange Wege zurücklegen, um in die Kantine zu gelangen (10 Minuten). Dann müssen Sie sich für das Essen anstellen (auch 10 Minuten). Multiplizieren Sie diese Zeiten mit zwei und ziehen sie von der offiziellen Mittagspause ab, dann können Sie sich ausrechnen, wieviel Zeit zum Essen bleibt!

Deutsche drehen durch wenn ein glanzloses Gemüse wächst

Es gibt eine Zeit im Jahr, da sind die Deutschen besessen vom Verzehr eines Gemüses, das farblos, geruchlos und geschmacklos ist und weder Koch noch Kunde reizen kann. Die einzige Erregung geschmacklicher Nervenzellen geschieht bei Abgabe der Zusatzstoffe dieser Frucht durch die Harnröhre. Mit anderen Worten: Wer Spargel isst, dessen Urin stinkt. Ansonsten ist das Gemüse derart frei von allem, was Geschmacksnerven reizen könnte, positiv oder negativ, dass erst mal eine dicke Buttersoße oder sonstige Zusatzstoffe flüssiger oder halbflüssiger Natur über die farblosen Entitäten geschüttet werden muss, damit das Zeug überhaupt vertilgt werden kann. Wie kommt es zu dieser Massenpsychose?

Deutsche beschleunigen bei Rot

Ein normaler Mensch - sprich: ein Amerikaner - fährt auf eine rote Ampel so zu, das er den Fuß vom Gas nimmt, den Wagen ausrollen lässt und kurz vor der Ampel sanft zum Stillstand bremst. Ein Deutscher macht es ganz anders: Er beschleunigt (obwohl die Ampel rot ist und er weiß, dass er keinesfalls über die Kreuzung kommt) und bremst kurz davor vehement ab, sodass etwaigen Insassen der Mageninhalt nach oben drängt und außerdem die Luft wieder einige Gramm Feinstaub als Bremsabrieb abbekommt. Warum tun sie das?

Die Deutschen lernen das falsche Englisch

An deutschen Schulen wird nicht etwa das Englisch gelehrt, mit dem die Schüler später am ehestens konfrontiert werden, nämlich amerikanisches Englisch, kurz "Amerikanisch". Nein, die Lehrer sind stolz darauf, ihren Schülern "Oxford English" beizubringen - als ob das irgendjemand spricht außer der Queen! Dabei ist die Wahrscheinlichkeit für einen Deutschen, in Deutschland einen Amerikaner zu treffen, 5 mal so groß wie die Begegnung mit einem Briten, der Oxford-Englisch spricht. Die meisten Briten sprechen ohnedies Dialekt, oder schottisch, oder gälisch. Die Wahrscheinlichkeit, einen englischsprachigen Film aus Amerika zu sehen, ist zehnmal so groß (oder größer), als wenn es sich um einen britischen Film handelt. Die Wahrscheinlichkeit, die eigenen Kinder als Austauschschüler in die USA zu schicken, ist bedeutend größer als derselbe Vorgang bezüglich Großbritannien. Die Verachtung des Amerikanischen ist in keiner Weise angebracht - schließlich beherrscht Amerika die Welt, nicht Britannia!

Die Deutschen haben Supermanns Röntgenblick

Wie sonst lässt sich erklären, dass die Ampeln an der Kreuzung so hoch angebracht sind, dass sie kein Autofahrer durch das Dach seines Wagens hindurch unter normalen Umständen sehen kann. Außer, er hat die Fähigkeiten eines Supermans, was den Deutschen offenbar zu eigen ist, sonst würden sie nicht solche Ampeln anbringen. Zwar gibt es Ampeln weiter unten, die aber sind nur einsehbar durch extreme Verrenkung des Kopfs bzw. durch Hinwegducken des Beifahrers.

Usw.!

Dieser Artikel (mit Abbildungen und Kommentaren) erschien hier.

 -Peter Ripota-
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Wenn Sie meine früheren Notizen kennen lernen oder nochmals lesen wollen, Sie finden diese im Archiv

Schwarze Löcher wurden von Karl Schwarzschild 1916 theoretisch aus den Formeln der Allgemeinen Relativitätstheorie von Albert Einstein abgeleitet. 1967 schuf John Archibald Wheeler den begriff "Schwarzes Loch" für diese Gebilde. Schwarze Löcher verschlucken alles für immer, Materie, Energie, Strahlung und Information. 1974 publizierte Stephen Hawking eine Hypothese, wonach Schwarze Löcher auch verdampfen können ("Hawking-Strahlung"), und in seinem Buch "Das Universum in der Nussschale" äußerte er die Annahme, dass Schwarze Löcher bei ihrem Ableben die gesammelte Information wieder ausspucken.

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