Notizen 076

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Mein neues Wort zum Sonntag:

Wie man mit Händen heilt

Kann man mit den Händen heilen? Man kann - jeder kann. Den vollständigen Artikel lesen Sie hier.

 

Was ist Liebe?

So viele haben sich diese Frage schon gestellt. Gibt es eine Antwort?

Unser Ratgeber in allen Lebenslagen, die Internet-Enzyklopädie Wikipedia, definiert Liebe als "die stärkste Zuneigung und Wertschätzung, die ein Mensch einem anderen entgegen zu bringen in der Lage ist. Der Erwiderung bedarf sie nicht." Und sie fährt fort: "Hierbei wird zunächst nicht unterschieden, ob es sich um eine tiefe Zuneigung innerhalb eines Familienverbundes (Elternliebe, Geschwisterliebe) oder um eine Geistesverwandtschaft handelt (Freundesliebe, Partnerschaft), oder aber um ein körperliches Begehren gegenüber einem anderen Menschen (geschlechtliche Liebe (Libido)). Dieses Begehren ist eng mit Sexualität verbunden, die jedoch nicht unbedingt auch ausgelebt zu werden braucht." Offenbar ein sehr umfangreicher Begriff.

Immerhin: Der Philosoph des Biedermeier, WILHELM BUSCH, hat die Wichtigkeit einer liebevollen Einstellung zu den Mitmenschen betont: "Denn die Summe unseres Lebens sind die Stunden, da wir lieben."

Dagegen der Zyniker AMBROSE BIERCE ("Aus dem Wörterbuch des Teufels"): "Liebe, subst. fem. Eine vorübergehende Geisteskrankheit, die entweder durch Heirat heilbar ist oder durch die Entfernung des Patienten von den Einflüssen, unter denen er sich die Krankheit zugezogen hat. ... Sie geht manchmal tödlich aus, aber häufiger für den Arzt als für den Patienten." Oder, in einer etwas moderneren Form: "Liebe ist ein Boogie-Woogie der Hormone." (HENRY MILLER)

Auch der listige Gelehrte auf dem Esel, der chinesische Philosoph LAOTSE, erklärt nur die Liebe zu allen Menschen, die wir auch im Christentum kennen: "Der Erwachte [= der Erleuchtete] kennt nicht Einzel-Liebe. Er durchdringt alles und bringt sich dar." Und er fährt fort: "Schnell erschöpft sind die Wogen der Liebe und des Hasses. Nie erschöpft sich die innere Meeresruhe."

Viele, die sich mit Liebe beschäftigen, definieren nicht den Begriff selbst, sondern beschreiben die Umstände, unter denen sich Liebe entfalten kann. Dazu gehören unter anderem:

- Wachheit. "Wachsein ist eine unerlässliche Kunst des Liebens", meint ERICH FROMM in "Die Kunst des Liebens".

- Die Fähigkeit, sich selbst zu lieben. "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!" (GALATER 5,14).

- Die Fähigkeit, allein zu sein und dieses Alleinsein zu genießen. "Lieben heißt allein sein." (RAINER MARIA RILKE).

- Die Fähigkeit, den Augenblick zu genießen. "Immer ist die wichtigste Stunde die gegenwärtige, immer ist der wichtigste Mensch der, dem du gerade gegenüberstehst, immer ist die wichtigste Tat die Liebe." (MEISTER ECKHART).

- Innere Kraft und Stärke. "Liebe ohne Kraft ist Schwäche, Kraft ohne Liebe Brutalität." (PHILIPP KAPLEAU, "Die drei Pfeiler des Zen").

- Selbstbewusstsein. "Liebe bedeutet, uns daran zu erinnern, wer wir sind." (SAM KEEN, "Die Lust an der Liebe").

- Wandlungsfähigkeit. Nur wer sich ständig der veränderten Umwelt anpassen kann, wozu auch ein Partner gehört, der ist auch fähig, von sich etwas herzugeben - nämlich Liebe.

- Spontaneität. "Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, werdet ihr nie das Himmelreich betreten." (MATTHÄUS 18,3).

- Intelligenz. "Über das Lebenskräftige kam am Anfang das Liebesverlangen, was des Denkens erster Same war." (UPANISHADEN, "Der Ursprung der Dinge").

- Distanz. "Lieben ist eine nicht endende Wanderung zwischen Bindung und Rückkehr zu unseren Grenzen, ist Zusammenkommen und Auseinandergehen." (SAM KEEN, "Die Lust an der Liebe").

Mein Lieblingszitat stammt von einem französischen Philosophen, dessen Namen ich vergessen habe: "Einen Menschen zu lieben heißt ihn so zu sehen, wie Gott sich ihn gedacht hat."

Mehr dazu hier.

Dieser Artikel (mit Abbildungen und Kommentaren) erschien hier.

 -Peter Ripota-
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Wenn Sie meine früheren Notizen kennen lernen oder nochmals lesen wollen, Sie finden diese im Archiv

Schwarze Löcher wurden von Karl Schwarzschild 1916 theoretisch aus den Formeln der Allgemeinen Relativitätstheorie von Albert Einstein abgeleitet. 1967 schuf John Archibald Wheeler den begriff "Schwarzes Loch" für diese Gebilde. Schwarze Löcher verschlucken alles für immer, Materie, Energie, Strahlung und Information. 1974 publizierte Stephen Hawking eine Hypothese, wonach Schwarze Löcher auch verdampfen können ("Hawking-Strahlung"), und in seinem Buch "Das Universum in der Nussschale" äußerte er die Annahme, dass Schwarze Löcher bei ihrem Ableben die gesammelte Information wieder ausspucken.

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