Notizen 068

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Das Schwarze Loch lebt! 

Liebe Freunde seltsamer Ideen!
Auch wenn ich wieder in meinem Schwarzen Loch verschwunden bin, ich war dort nicht untätig. Jede Woche schrieb ich mein "Wort zum Sonntag" für das soziale Netzwerk Seniorbook. Aber da nicht jedermann dort Mitglied ist oder sein wird, werde ich jetzt mehr oder minder regelmäßig zwei Artikel verschicken:

(1) Das neueste "Wort zum Sonntag", aber nur den "Teaser" mit Verweis auf den vollständigen Artikel auf Seniorbook.

(2) Ein "Wort zum Sonntag" von vor längerer Zeit (vollständig), das aber immer noch aktuell ist.

Heute also: 

Mein Wort zum Sonntag: Die sieben Hauptsünden, Teil 1

Im Mittelalter gab es sieben Hauptsünden (nicht: Todsünden) als Grundlage für alle anderen Sünden der Menschen. Haben sie heute noch irgendeine Bedeutung?
Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

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Intelligentes Design?

Bibelgläubige Biologen (vor allem in den USA) meinen: Da die Natur im allgemeinen und der Mensch im besonderen so vollkommen konstruiert sind und dies nicht dem Zufall geschuldet sein kann, muss es einen Schöpfergott, einen obersten "Designer" geben. Daher der Ausdruck "intelligentes Design" (ID) für diese Geistesrichtung. Bloß: Haben sie Recht?

Zumindest bei zwei "Errungenschaften der Natur" (oder Konstruktionsprinzipien des Schöpfers) kommen Zweifel auf. Das eine ist die Überkreuzung zwischen Luft- und Speiseröhre. Die gehen nicht etwa nebeneinander her, sondern münden direkt ineinander. Folge: Wenn die eine in Aktion ist (atmen, essen), muss die andere verschlossen bleiben. Wenn nicht, kann das tödlich enden, was es auch manchmal tut und was besonders bei Kleinkindern tragisch ist.

Die andere Konstruktionseigentümlichkeit aber schlägt mit viel mehr schwierigen Folgen zu Buch. Es geht um den Aufbau des menschlichen Auges. Licht wird von der Netzhaut aufgenommen, in elektrische Impulse verwandelt und zu den entsprechenden Hirnarealen weitergeleitet. Zuständig dafür sind die Zäpfchen und Stäbchen. Doch die Netzhaut braucht auch noch andere Zellschichten, zum Beispiel die Nervenfaserschicht, die Ganglienzellschicht, die multipolaren Nervenzellen, die amakrinen Zellen, die bipolaren Schaltzellen, die Horizontalzellen und die vaginierten Synapsen. (Es gib noch mehr!) Und jetzt kommt die Frage aus der Biologiestunde: Wo liegen die lichtempfindlichen Stäbchen und Zäpfchen, am Anfang oder am Ende dieser Zellschichten? Natürlich am Anfang, würde jeder sagen, denn das Licht soll ja möglichst unverfälscht die Zäpfchen und Stäbchen erreichen. Stimmt, so würde es ein vernünftiger Designer einrichten. Beim Menschen ist es aber genau umgekehrt: Licht muss erst die ganzen aufgeführten Zellschichten durchqueren, bis es überhaupt auf eine lichtempfindliche Zelle auftrifft. Dass die Fotonen dabei reichlich zerquetscht ankommen, kann man sich denken.

Um dieses Hardware-Schlamassel zu kompensieren, verwendet der Mensch eine äußerst aufwendige Software, sprich: das Hirn leistet Schwerarbeit, um allein die Deformierung des Lichts durch die verschiedenen Zellschichten halbwegs zu kompensieren. Nun gut, wird der Leser sagen, was soll's, es funktioniert ja. Stimmt, aber um welchen Preis. Möglicherweise ist der Kopf des Menschen allein durch unser falsch aufgebautes Sehorgan so angeschwollen. Folge: Die Geburt ist ein Trauma, und ein Psychologe meint sogar, unsere Neigung zu Gewalt und Grausamkeit - mithin auch unsere Kriege - komme allein durch diese traumatischen Erlebnisse.

Nun gut, wird der Leser sagen, es geht eben nicht anders. Doch, es geht. Beim Tintenfisch sind die lichtempfindlichen Zellen dort, wo sie hingehören, nämlich in der Außenschicht der Netzhaut. Womit sich der kühne Gedanke aufdrängt: Hat Gott ursprünglich den Tintenfisch als Krone der Schöpfung vorgesehen? Der Umwelt ginge es dann besser, aber zu Land könnte der kluge Krabbler wohl nicht so viel anrichten.

Könnte er doch, meinen die Mitarbeiter der BBC. In ihrer Serie "Wild Future" entwerfen sie Szenarien für die Zeit nach dem Verschwinden der Menschheit. In einem dieser Szenarien gehen Tintenfische an Land, hangeln sich von Ast zu Ast wie weiland die Affen, und fangen an, Intelligenz zu entwickeln. Wer weiß, vielleicht sind wir Menschen doch nur zweite Wahl als Krone der Schöpfung ...

Dieser Artikel (mit Abbildungen und Kommentaren) erschien hier.

 -Peter Ripota-
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Wenn Sie meine früheren Notizen kennen lernen oder nochmals lesen wollen, Sie finden diese im Archiv

Schwarze Löcher wurden von Karl Schwarzschild 1916 theoretisch aus den Formeln der Allgemeinen Relativitätstheorie von Albert Einstein abgeleitet. 1967 schuf John Archibald Wheeler den begriff "Schwarzes Loch" für diese Gebilde. Schwarze Löcher verschlucken alles für immer, Materie, Energie, Strahlung und Information. 1974 publizierte Stephen Hawking eine Hypothese, wonach Schwarze Löcher auch verdampfen können ("Hawking-Strahlung"), und in seinem Buch "Das Universum in der Nussschale" äußerte er die Annahme, dass Schwarze Löcher bei ihrem Ableben die gesammelte Information wieder ausspucken.

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