Notizen 064

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Das Schwarze Loch lebt! 

Liebe Freunde seltsamer Ideen!
Auch wenn ich wieder in meinem Schwarzen Loch verschwunden bin, ich war dort nicht untätig. Jede Woche schrieb ich mein "Wort zum Sonntag" für das soziale Netzwerk Seniorbook. Aber da nicht jedermann dort Mitglied ist oder sein wird, werde ich jetzt mehr oder minder regelmäßig zwei Artikel verschicken:

(1) Das neueste "Wort zum Sonntag", aber nur den "Teaser" mit Verweis auf den vollständigen Artikel auf Seniorbook.

(2) Ein "Wort zum Sonntag" von vor längerer Zeit (vollständig), das aber immer noch aktuell ist.

Heute also: 

Mein Wort zum Sonntag: Wie man einen Verlag zugrunde richtet

Der Kapitalismus frisst sich selber auf - an Hand des Niedergangs eines Verlags beispielhaft geschildert. Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

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Mein Wort zum Sonntag: Frauen, die sich unterdrücken lassen

Nach dem Welterfolg der Buch-Trilogie über "Fünfzig Grautöne" erhebt sich die Frage, ob die Frauen, pardon: manche Frauen Spaß daran haben, sich demütigen zu lassen. Mit der Frage beschäftige sich nicht nur Sigmund Freud, sondern vor fast 400 Jahren auch William Shakespeare. Und jetzt auch ich.

Ich habe zumindest darüber gelesen, nämlich das ebenso spannende wie nützliche Buch "Bad Boys: Wie man sie erkennt, wie man sie liebt und wie man sie wieder loswird". Die beiden Autorinnen Carole Lieberman und Lisa Collier Cool beschäftigten sich darin mit zwölf Männertypen, die von manchen Frauen offenbar besonders geliebt oder gar begehrt werden, was ihnen aber nicht gut tun.

Der harmloseste davon ist das Muttersöhnchen, der gefährlichste ein Serienmörder. Wie wir wissen, bekommen letztere im Gefängnis oft Heiratsanträge von Frauen, die sie gar nicht kennen (ihre Taten aber schon). Zudem gibt es ein Phänomen, das vielleicht manchem schon aufgefallen ist und das eine der beiden Autorinnen aus eigener Erfahrung bestätigt: Selbstbewusste, intelligente, attraktive Frauen ordnen sich irgendeinem dahergelaufenen Machotypen unter, lassen sich von ihm demütigen, bedienen ihn, versorgen ihn, behaupten: Sie lieben ihn. Was für eine Art von Liebe ist das? Die Autorinnen fragen zu Recht:

Warum sollte sich jemand mit einem solchen Fanatiker abgeben, der die absolute Kontrolle ausüben will? Es ist fast paradox, dass viele Frauen, die am Arbeitsplatz nie eine Benachteiligung auf Grund ihres Geschlechts tolerieren würden, in einer Beziehung oft bereitwillig zulassen, dass der Mann die Oberhand behält. Und was in diesem postfeministischem Zeitalter noch mehr überrascht: Viele Frauen glauben tatsächlich, ihr Partner sie nicht gebieterisch genug!

Das erzählte mir auch eine gute Bekannte, deren Partner ein wirkliches Ekel war (was nicht nur ich so empfand). Als ich sie mal fragte, was sie denn an ihm fände, erklärte sie mir: Er sagt mir, wo's lang geht.

Manche Frauen wollen scheinen lieber ein Kind als Partner haben wollen denn einen verantwortungsvollen Erwachsenen. Eine "Betroffene" schreibt:

"Im Prinzip gehört Don zu den Typen, denen man am liebsten eine runterhauen würde - um sie anschließend in den Arm zu nehmen und zu küssen" ... "Er hat das Herz eines Schurken, ist egoistisch, boshaft und definitiv nicht von irgendwelchen Skrupeln angekränkelt, aber in ihm steckt auch viel Fröhlichkeit, und er treibt wie ein kleiner Junge gern Unfug."

Der große Sprachkünstler und Psychologe William Shakespeare hat einen solchen Fall in seiner Komödie "Der Widerspenstigen Zähmung" exemplarisch dargestellt. Wer sich das Original anschaut, muss mit Schrecken zur Kenntnis nehmen: Die selbstbewusste, schöne, intelligente, schlagfertige Katharina lässt sich von dem arroganten Nichtstuer Petruccio auf eine Weise demütigen, dass man sich fragt: Wie ist so etwas möglich?

Dieser Artikel (mit Abbildungen und Kommentaren) erschien hier.

 -Peter Ripota-
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Wenn Sie meine früheren Notizen kennen lernen oder nochmals lesen wollen, Sie finden diese im Archiv

Schwarze Löcher wurden von Karl Schwarzschild 1916 theoretisch aus den Formeln der Allgemeinen Relativitätstheorie von Albert Einstein abgeleitet. 1967 schuf John Archibald Wheeler den begriff "Schwarzes Loch" für diese Gebilde. Schwarze Löcher verschlucken alles für immer, Materie, Energie, Strahlung und Information. 1974 publizierte Stephen Hawking eine Hypothese, wonach Schwarze Löcher auch verdampfen können ("Hawking-Strahlung"), und in seinem Buch "Das Universum in der Nussschale" äußerte er die Annahme, dass Schwarze Löcher bei ihrem Ableben die gesammelte Information wieder ausspucken.

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