Notizen 060

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Das Schwarze Loch lebt! 

Liebe Freunde seltsamer Ideen!
Auch wenn ich wieder in meinem Schwarzen Loch verschwunden bin, ich war dort nicht untätig. Jede Woche schrieb ich mein "Wort zum Sonntag" für das soziale Netzwerk Seniorbook. Aber da nicht jedermann dort Mitglied ist oder sein wird, werde ich jetzt mehr oder minder regelmäßig zwei Artikel verschicken:

(1) Das neueste "Wort zum Sonntag", aber nur den "Teaser" mit Verweis auf den vollständigen Artikel auf Seniorbook.

(2) Ein "Wort zum Sonntag" von vor längerer Zeit (vollständig), das aber immer noch aktuell ist.

Heute also: 

Mein Wort zum Sonntag: Ist Altern eine Krankheit?

Wir alle wollen nicht alt werden, sondern jung bleiben. Gib es ein Jugend-Elixier? Das scheint tatsächlich zu existieren. Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

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Mein Wort zum Sonntag: Verlängert Fasten das Leben?

Alle Untersuchungen an Tieren, von Fadenwürmern bis Rhesusaffen, zeigen: Wer fastet, lebt länger. Gilt dies auch für Menschen?

Fadenwürmer werden doppelt so alt, setzt man sie auf eine kalorienarme Diät. Und selbst Mäuse, in ihren Lebensabläufen uns relativ ähnlich, konnten durch mäßiges Fasten ihre Lebensspanne um bis zu 50 Prozent erhöhen. Wenn das stimmt, warum starben dann die Steinzeitmenschen so jung? Im Gegensatz zu unseren Vorstellungen von den "Mammutjägern" hatten unsere Vorfahren meist wenig zu essen, Fleisch überließen sie zum Großteil den Säbelzahntigern, und das wenige an pflanzlicher Nahrung war meistens giftig. Aber bleiben wir bei den wissenschaftlichen Experimenten der Gegenwart.

Jüngst haben nämlich Forscher Rhesusaffen auf Diät gesetzt und bemerkenswerte Erfolge erzielt. 2009 haben Ricki Colman vom Nationalen Primatenforschungszentrum in Madison (Wisconsin, USA) und Kollegen die Ergebnisse ihrer Studie an Rhesusaffen publiziert. Die Affen wurden zwanzig Jahre lang beobachtet und, wie üblich bei solchen Forschungen, in zwei Gruppen geteilt: die eine (die Kontrollgruppe) mit normaler Ernährung, die andere (die Zielgruppe) mit kalorienreichem Futter. Ergebnis: Die Diät-Affen hatten weniger Tumore, weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen, weniger Diabetes. Und natürlich: Mehr von ihnen lebten länger.

Schon bald sah sich Bronwen Martin vom Labor für Klinische Forschung in Baltimore (Maryland, USA) die Forschung genauer an. Die Ergebnisse seiner Untersuchung sind erschreckend: Die Rhesusaffenforscher hatten primitivste Vorkehrungen missachtet und die Bedingungen in keiner Weise gleichwertig gestaltet. So enthielt das Futter der "normal" gefütterten Affen viel zu viel Zucker - eine der Hauptursachen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes - und viel zu wenige Mineralstoffe. Andere kritische Forscher nahmen andere Untersuchungen zu diesem Thema unter die Lupe, mit ähnlichen Ergebnissen: Fette Ratten starben früher als ihre mageren Genossen, aus dem einfachen Grund, weil sie in engen Käfigen gehalten wurden und sich nicht bewegen konnten, im Gegensatz zu ihren fastenden Brüdern und Schwestern. Und sowas wird in renommierten Fachzeitschriften publiziert und zum Allgemeinwissen erklärt!

Solche offensichtlich unwissenschaftlichen Forschungsergebnisse sind nicht nur als akademische Entgleisungen zu bedauern. Denn was in vielen Forschungen über die Entstehung von Krebs angeblich herausgefunden wird, könnte genauso falsch sein. Womit sich die Frage erhebt: Was taugt Wissenschaft? Nein, uns interessiert eine andere Frage: Was muss ich tun, um alt zu werden und jung zu bleiben? Auch hierzu gibt es eine (hoffentlich diesmal korrekte) Untersuchung, und zwar an Menschen. Die verblüffende Antwort auf unsere Frage zum Überleben: Wer kreativ ist, lebt länger! Nicholas Turiano vom Medizinischen Zentrum der Universität Rochester (USA) hat gezeigt: Weder Intelligenz noch geistige Offenheit, sondern eben Kreativität, also der Wille und die Fähigkeit, die Welt anders zu sehen und zu behandeln, sind Indikatoren für ein langes Leben. Turianso Erklärung: Stress macht uns krank, kreative Menschen sehen Probleme nicht als Stressfaktoren, sondern als kreative Herausforderung.

Wenn Sie also demnächst wieder mal über das halbleere Wasserglas lamentieren, unser Rat: Schütten Sie das Wasser in ein kleineres Gefäß, dann ist mehr drin!

Dieser Artikel (mit Abbildungen und Kommentaren) erschien hier.

 -Peter Ripota-
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Wenn Sie meine früheren Notizen kennen lernen oder nochmals lesen wollen, Sie finden diese im Archiv

Schwarze Löcher wurden von Karl Schwarzschild 1916 theoretisch aus den Formeln der Allgemeinen Relativitätstheorie von Albert Einstein abgeleitet. 1967 schuf John Archibald Wheeler den begriff "Schwarzes Loch" für diese Gebilde. Schwarze Löcher verschlucken alles für immer, Materie, Energie, Strahlung und Information. 1974 publizierte Stephen Hawking eine Hypothese, wonach Schwarze Löcher auch verdampfen können ("Hawking-Strahlung"), und in seinem Buch "Das Universum in der Nussschale" äußerte er die Annahme, dass Schwarze Löcher bei ihrem Ableben die gesammelte Information wieder ausspucken.

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