Notizen 042

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 Das Schwarze Loch lebt! 

Liebe Freunde seltsamer Ideen!
Auch wenn ich wieder in meinem Schwarzen Loch verschwunden bin, ich war dort nicht untätig. Jede Woche schrieb ich mein "Wort zum Sonntag" für das soziale Netzwerk Seniorbook. Aber da nicht jedermann dort Mitglied ist oder sein wird, werde ich jetzt mehr oder minder regelmäßig zwei Artikel verschicken:

(1) Das neueste "Wort zum Sonntag", aber nur den "Teaser" mit Verweis auf den vollständigen Artikel auf Seniorbook.

(2) Ein "Wort zum Sonntag" von vor längerer Zeit (vollständig), das aber immer noch aktuell ist.

Heute also: 

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Mein Wort zum Sonntag: Misshandelte Kinder

Die vielen Fälle von Kindesmissbrauch, die in letzter Zeit bekannt wurden, sollen uns nicht den Blick davor verstellen, dass die Misshandlung von Kindern und Säuglingen in allen Kulturen und zu allen Zeiten der Normalfall war.
 

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

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 Mein Wort zum Sonntag: Als Österreich zu Bayern kam, 2. Teil

Was bisher geschah: Österreich und Bayern haben sich zusammengeschlossen und ein Königreich etabliert. Jetzt müssen sie noch eine neue Hauptstadt und eine neue Bundeshymne finden.


Nach Lösung der juristischen Probleme kommt als nächstes die Wahl der Hauptstadt dran. Hier bietet sich Salzburg als geeigneter Ort. Die Stadt hat ein kulturelles Niveau, das dem von Wien und München durchaus ebenbürtig ist. Es liegt ungefähr auf halber Strecke zwischen den ehemaligen Hauptstädten, war lange Zeit ein eigener Staat und beherbergt einen Musiker, der väterlicherseits aus Bayern und mütterlicherseits aus dem österreichischen Salzkammergut stammt, von Geburt an aber weder deutsch noch österreichisch ist! (sondern "salzburgisch"). Natürlich müsste das Königspaar seine Residenz in regelmäßigen Abständen wechseln, was nur an die Tradition mittelalterlicher Könige anknüpfen würde. Etwa ein Drittel der Zeit in Wien (Schloss Schönbrunn), ein Drittel der Zeit in Salzburg (Schloss Mirabell), ein Drittel der Zeit in der Umgebung von München (Schloss Linderhof, Neuschwanstein, Herrenchiemsee, etc). Das Königspaar muss selbstverständlich die Wiener Festwochen eröffnen, die Salzburger Festspiele, und das Oktoberfest. Die dazu nötigen mechanischen Kenntnisse werden von Kindheit an (durch einen eigens dafür angestellten Privatlehrer) eingeübt.
Die Aufgabe, eine neue, gemeinsame Nationalhymne zu finden, ist ebenfalls mit Leichtigkeit zu bewältigen. Immerhin hatte Österreich bereits eine kaiserliche Hymne, die dann - unter Verletzung von Copyright-Ansprüchen - von den Deutschen übernommen wurde. Diese Hymne von Joseph Haydn könnte das Vereinigte Königreich wieder zurückfordern bzw. mit neuem Text einfach verwenden oder vor dem europäischen Gerichtshof einklagen. Schließlich verwenden auch Estland und Finnland die gleiche Melodie für ihre nationalen Hymnen. In der ersten Zeile des neuen Staatsliedes muss es dann heißen: "Gott erhalte (X) den König", wobei für (X) der jeweilige Regent einzusetzen wäre. Die zweite Zeile müsste selbstverständlich eine Referenz zur Königin enthalten; der Rest sei patriotischen Textdichtern überlassen.
Die gemeinsame Geschichte von Bayern und Österreich müsste allerdings, vorsichtig ausgedrückt, an manchen Stellen neu interpretiert werden. In der Schlacht bei Gammelsdorf (9.11.1313), in der bayerische Soldaten die Österreicher in die Flucht schlugen, ging es um - der Name sagt es ja - Gammelfleisch, das die Bayern den Österreichern zu einem überhöhten Preis verkauften, woraufhin diese eine Rücknahme forderten, was die Bayern verweigerten, weshalb es zu besagter Schlacht kam, bei der dann leider noch mehr Gammelfleisch produziert wurde. Die "Sendlinger Mordnacht" (25.12.1705), in der österreichische Soldaten die bayerische Zivilbevölkerung massakrierten, wird zur "Wendlinger Nordwacht" umgedeutet. Zwar liegt Wendlingen in Baden-Württemberg, aber die Historiker werden schon einen Grund für gemeinsame österreichisch-bayerische Aktionen im Ausland finden. Und Tirols Nationalheld Andreas Hofer (1767- 1810) kämpfte, wie bekannt, gegen den Usurpator Napoleon. Dass die Bayern zu dieser Zeit mit Napoleon verbündet waren, gehört zu den Zufälligkeiten der Geschichte, für die das Volk der Bayern gewiss nichts kann. Und Burghausen war natürlich keine Trutzburg gegen die verhassten Österreicher, sondern eine Art Begrüßungsbahnhof für die geliebten Nachbarn.
Um diese politischen Veränderungen zum Wohle der Länder und natürlich Europas durchzusetzen, werde ich demnächst eine Partei gründen mit dem vorläufigen Namen "Deutsch-Oesterreichische Freundschaftspartei", abgekürzt DOF. Wie gesagt, der Name ist vorläufig …

 Dieser Artikel (mit Abbildungen) erschien hier.

 -Peter Ripota-
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Wenn Sie meine früheren Notizen kennen lernen oder nochmals lesen wollen, Sie finden diese im Archiv

Schwarze Löcher wurden von Karl Schwarzschild 1916 theoretisch aus den Formeln der Allgemeinen Relativitätstheorie von Albert Einstein abgeleitet. 1967 schuf John Archibald Wheeler den begriff "Schwarzes Loch" für diese Gebilde. Schwarze Löcher verschlucken alles für immer, Materie, Energie, Strahlung und Information. 1974 publizierte Stephen Hawking eine Hypothese, wonach Schwarze Löcher auch verdampfen können ("Hawking-Strahlung"), und in seinem Buch "Das Universum in der Nussschale" äußerte er die Annahme, dass Schwarze Löcher bei ihrem Ableben die gesammelte Information wieder ausspucken.

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