Notizen 032

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Killergas CO2

 

Es gibt ein Agens, das derzeit für alle Übel der Welt verantwortlich gemacht wird: das Gas Kohlendioxid (CO2). Es wurde schon als "Killergas" bezeichnet; eine arabische Stadt behauptet stolz von sich, CO2-frei zu sein (anscheinend atmen die Menschen dort nicht aus, und Pflanzen gibt es auch keine); die Reduzierung des CO2-Ausstoßes scheint vordringliches Anliegen der Menschheit zu sein; und selbst Ranga Yogeshwar, Chefaufklärer der Nation, hat in der Sendung "Die große Show der Naturwunder" am 5.8.2010 in der ARD (ca. gegen 20:45) CO2 als giftig bezeichnet. Dabei gäbe es ohne Kohlendioxid kein pflanzliches Leben, und als träges Gas wirkt es niemals giftig.
Aber es heizt doch die Atmosfäre auf, oder? CO2 ist tatsächlich ein Treibhausgas, aber es gibt ein anderes Gas, das 10- bis 100mal wirkungsvoller als Kohlendioxid die Erde erwärmt: ganz gewöhnlicher Wasserdampf. Ohne ihn frören wir wie auf dem Mars. Er ist für ca. 30° Erwärmung zuständig, CO2 und sämtliche andere Treibhausgase für maximal 1,5°. Da wir ja den Klimawandel stoppen, die Erwärmung verhindern und alles beim Alten lassen wollen; und da unsere Wälder sehr viel Wasserdampf in die Atmosfäre pusten, bleibt als logische Konsequenz nur: Holzt alle Wälder ab. Und tötet alle Kühe, Termiten und Kamele, denn die produzieren Methan, ein anderes Treibhausgas. Zynisch? Mitnichten! In der Münchner "Abendzeitung" las ich am 14.1.2010 folgendes:
"Sydney. Vor kurzem hat die Erschießung von tausenden von Kamelen in Australien für Empörung gesorgt, jetzt hat ein Politiker das Massaker mit dem Hinweis auf den Klimaschutz zu rechtfertigen versucht. Jedes Kamel rülpse im Jahr eine Tonne Treibhausgase in die Luft, meinte John Cobb. Wenn die gesamte Herde von schätzungsweise einer Million Tieren getötet werde, spare das mehr klimaschädliches Gas ein, als wenn 300.000 Autos aus dem Verkehr gezogen würden." Mehr noch: Inzwischen schlägt die australische Regierung diesen Massenmord offiziell als CO2-Zertifkat vor!
Weil das auch für andere Tiere und Pflanzen gilt (und wirklich logisch klingt, was in keiner Weise "vernünftig" oder gar "moralisch" bedeutet), mein Rat: Baut einen Zoo, aber nicht für Tiere und Pflanzen, die erholen sich von selbst. Sondern für den Menschen - denn dort gehört er hin.
Wieso wird das nicht nur harmlose, sondern lebensnotwendige CO2 eigentlich so verteufelt? Sollte die Menschheit wieder einem alten Muster folgen und die Schuld ganz gebündelt auf ein einziges Agens konzentrieren? Früher waren es die Hexen, die Ketzer, die Freimaurer, die Juden, die Männer, die Frauen, die Wölfe, der Kartoffelkäfer. Heute ist ein Gas. Dass die Kernkraft-Lobby die Hetzjagd auf CO2 zum Anlass nimmt, ihre tödlichen Produkte anzubieten, die Luft mit Plutonium, die Gewässer mit Uransalzen zu vergiften - wen juckt's. Dass die Meere von Plastikmüll übersäht sind und damit die Meeresalgen sterben - jene Algen, die ca. 70% des Luftsauerstoffs liefern! - wen kümmert's. Hauptsache, das böse CO2 verschwindet.
Dabei ist CO2, wie schon gesagt, in keiner Weise giftig, nicht einmal für den Menschen. Die gesamte Pflanzenwelt braucht das Gas; je mehr davon, desto üppiger gedeiht sie. Umgekehrt: Ohne CO2 würden die Pflanzen eingehen und alle Lebensformen verhungern. Mit der allgemeinen Temperatur ist CO2 auch nicht korreliert: Vor 50 Millionen Jahren gab es etwa zehnmal mehr CO2 als heute - und da herrschte Eiszeit!

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 -Peter Ripota-

 

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Schwarze Löcher wurden von Karl Schwarzschild 1916 theoretisch aus den Formeln der Allgemeinen Relativitätstheorie von Albert Einstein abgeleitet. 1967 schuf John Archibald Wheeler den begriff "Schwarzes Loch" für diese Gebilde. Schwarze Löcher verschlucken alles für immer, Materie, Energie, Strahlung und Information. 1974 publizierte Stephen Hawking eine Hypothese, wonach Schwarze Löcher auch verdampfen können ("Hawking-Strahlung"), und in seinem Buch "Das Universum in der Nussschale" äußerte er die Annahme, dass Schwarze Löcher bei ihrem Ableben die gesammelte Information wieder ausspucken.

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