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Jüdische Weihnacht 

 

Vor kurzem genossen wir einen Abend mit der Gruppe "Klezmorim" unter dem Titel: siehe oben. Da zeigten die Schauspieler und Musiker den meist tragischen, manchmal liebenswerten Versuch der deutschen Juden, deutsche Gebräuche anzunehmen, sprich: ihr Chanukkafest mit dem Weihnachtsfest zu vereinen. Aus diesem Anlass gibt es zum Weihnachtsfest heute jüdische Witze. Wenn dabei ihre christlichen oder deutschen Gegenüber nicht so gut wegkommen, dann liegt das in der Sache der Dinge. Allen wünsche ich zu Weihnachten ein echtes "Evangelium", also eine frohe Botschaft. Dieser Rundbrief könnte der Anfang sein.
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Ein Rabbi und ein Priester spielen Tennis und sind danach total überhitzt. Da sagt der Rabbi zum Priester: Hier in der Nähe ist ein Weiher, lass uns dort ein kühles Bad nehmen. Ich habe aber keine Badehose mit, meint der Priester. Das ist doch kein Problem, entgegnet der Rabbi, hier ist es so einsam, da sieht uns keiner, da können wir ruhig so baden, wie Gott uns erschaffen hat.
Gesagt, getan. Sie entledigen sich ihrer Kleidung und kühlen sich im Weiher. Doch wie das Schicksal so spielt: In dem Augenblick, als sie splitternackt dem Wasser entsteigen, kommt eine Schulklasse junger Mädchen vorbei. Der Priester bedeckt mit seinen Händen sofort sein edelstes Teil, der Rabbi sein Gesicht. Als die kichernde Schar vorüber ist, fragt der Priester den Rabbi: Wieso hast du die Hände vors Gesicht gehalten? Da sagt der Rabbi: Ich weiß ja nicht, was die Leute von dir kennen, aber von mir kennen sie mein Gesicht!
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Nicht alle jüdischen Witze sind lustig. Der ist es nicht:

Im Konzentrationslager erlaubt sich einer der SS-Leute wieder mal einen Scherz. Breitbeinig baut er sich auf einem vor ihm kauernden Juden auf und sagt: Jude, du weisst, dass du hier nicht lebend rauskommst. Aber ich will dir gnädig sein, wenn du errätst, welches meiner Augen ein Glasauge ist. Der Jude blickt ihn kurz an und sagt dann: Das rechte, mein Herr. Stimmt, sagt der SS-Mann, und wie hast du das erraten? Daraufhin der Jude: Es blickt so gütig.
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Der dafür schon:

Eine fromme jüdische Witwe kauft sich einen Papagei, um ihrer Einsamkeit Herr zu werden. Doch der weibliche Papagei mit Namen Laura entpuppt sich als gotteslästerliches Individuum, denn sie kreischt immer nur: Laura will poppen.
Entsetzt lässt die Witwe den Rabbi kommen. Der hört sich die Sache an, ist genauso empört wie sie, weiß aber Rat. Ich kenne eine fromme Familie, sagt er, die den ganzen Tag betet. Sie hat zwei männliche Papageien, die, ob Sie's glauben oder nicht, ebenfalls den ganzen Tag beten. Wenn wir Laura zu denen in den Käfig setzen, wird sie sicher in kurzer Zeit zu einem frommen Papagei.
Gesagt getan. Die fromme Familie ist einverstanden, und deren Papageien murmeln tatsächlich ständig Gebete. Laura wird also in den Käfig gesetzt und kreischt sofort: Laura will poppen. Da sagt der eine (männliche) Papagei zum anderen: Siehst du, ich hab dir doch gesagt: Eines Tages werden unsere Gebete erhört!
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Der Kaiser von Japan sucht einen neuen Ober-Samurai. Es melden sich ein japanischer, ein chinesischer und ein jüdischer Samurai. Zeigt euer Können! ruft der Kaiser. Der Japaner holt daraufhin eine kleine Schachtel aus seinem Umhang, öffnet sie, und eine Fliege kommt herausgeflogen. Der Japaner zieht sein Schwert und zerteilt die Fliege im Flug sauber in zwei Teile. Der Kaiser ist beeindruckt, doch der Chinese zieht ebenfalls eine Schachtel aus seinem Gewand, lässt die Fliege frei und zerteilt sie mit zwei Schwerthieben in vier saubere Teile. Der Kaiser fragt sich, wie der dritte im Bunde diese Leistungen übertreffen kann.
Der Jude zieht ebenfalls eine Schachtel hervor, lässt die Fliege frei, greift zum Schwert und macht einen gezielten Hieb. Doch die Flieg summt weiter. Da sagt der Kaiser: Ha! Die Fliege ist ja nicht einmal tot! Stimmt, entgegnet der Jude, aber beschnitten!
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Gott spricht zu Adam: Möchtest du eine perfekte Frau? Sicher, entgegnet Adam. Ja, spricht Gott, dann musst dafür aber deinen rechten Arm opfern. Adam denkt eine Weile nach und sagt dann: Und was krieg ich für 'ne Rippe?
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Der Oberrabbiner von Jerusalem besucht den Papst. Auf seinem Schreibtisch entdeckt er ein goldenes Telefon. Oh, sagt der Rabbiner, haben Sie ein schönes Telefon. Ja, sagt der Papst, das ist meine direkte Verbindung nach oben. Darf ich mal telefonieren? fragt der Oberrabbiner, und der Papst erlaubt es ihm.
Selig telefoniert der Oberrabbiner eine halbe Stunde lang mit Gott, worauf der Papst als Telefongebühr 20.000 Golddukaten verlangt. Der Oberrabbiner bezahlt die Gebühr (in Dollar) ohne Wimpernzucken und lädt das Oberhaupt der katholischen Kirche zu einem Gegenbesuch nach Jerusalem ein. Als der Papst dann tatsächlich in Jerusalem eintrifft, bemerkt er im Zimmer des Oberrabbiners ebenfalls ein goldenes Telefon, mit einer direkten Leitung nach oben. Er bittet diesen um ein Telefonat, was ihm gewährt wird. Nach einer halben Stunde fragt der Papst nach dem Preis. Einen Schekel, antwortet der Oberrabbiner. Was, so billig? staunt der Papst. Tja, sagt der Oberrabbiner, bei mir ist es ja auch ein Ortsgespräch!
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... und zum Abschluss noch ein Weihnachtswitz, garantiert rein christlich:

Joseph und die hochschwangere Maria suchen vergeblich eine Unterkunft. Sie klopfen bei einem Wirt. Wir suchen eine Herberge für heute Nacht, bittet Joseph. Hab nichts mehr, weist ihn der Wirt ab. Aber, plädiert Joseph an des Wirts Gewissen, meine Frau ist hochschwanger! Na kann ich dafür? entgegnet der Wirt. Daraufhin brummt Joseph: Na ich vielleicht?
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In diesem Sinn (oder auch anders) wünsche ich frustfreie, fröhliche Feiertage!

 

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 -Peter Ripota-

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Schwarze Löcher wurden von Karl Schwarzschild 1916 theoretisch aus den Formeln der Allgemeinen Relativitätstheorie von Albert Einstein abgeleitet. 1967 schuf John Archibald Wheeler den begriff "Schwarzes Loch" für diese Gebilde. Schwarze Löcher verschlucken alles für immer, Materie, Energie, Strahlung und Information. 1974 publizierte Stephen Hawking eine Hypothese, wonach Schwarze Löcher auch verdampfen können ("Hawking-Strahlung"), und in seinem Buch "Das Universum in der Nussschale" äußerte er die Annahme, dass Schwarze Löcher bei ihrem Ableben die gesammelte Information wieder ausspucken.

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