Notizen 017

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Warmzeit = Harmzeit?

 

So langsam keimt die Hoffnung auf, eine Art Frühling könnte irgendwann mal doch einsetzen und der Sommer im August im unseren Landen zögerlichen Einzug halten. Da frage ich mich immer, wo bleibt denn der Treibhauseffekt? Alles erwärmt sich, inklusive Eis und Tundra. Nur wir merken nichts. Oder doch?
Aber gibt es ihn überhaupt, den Treibhauseffekt, jetzt nur noch "Klimawandel" genannt? Zweifellos, wenngleich die Wissenschaftler Daten gelegentlich an ihre Vorstellungen 'anpassen'. Von einer reinen, objektiven Wissenschaft auf diesem Gebiet kann schon lange nicht mehr die Rede sein, da die Wissenschaft hier untrennbar mit der Politik verknüpft ist. Welche Folgen das haben kann, sehen wir an den Physikern im Dienst der Atomindustrie: Kernkraftwerke sind gut, weil sie weniger CO2 ausstoßen. Denn so könnten wir den Klimawandel in den Griff kriegen: Baut 1000 neue Kernkraftwerke, dann würde der CO2-Ausstoß um 0,03 % verringert werden. Das wäre doch was. Das bisschen radioaktives Jod, radioaktives Cäsium und radioaktives Plutonium, das anstelle von CO2 die Atmosfäre, die Erde, die Meere und unsere Körper bevölkern würde - Restrisiko. Schweigen wir darüber.
Aber zu etwas anderem. Die These der Klimaschützer lautet: Warmzeiten sind katastrophal. Doch stimmt das? Selbst nüchterne Wissenschaftler bezeichnen Warmzeiten als "Klima-Optima". In historischen Warmzeiten eroberten die Römer ein Weltreich und die Maurer des Mittelalters bauten Kathedralen. Kaltzeiten dagegen oft als Katastrophen, besonders, wenn sie unerwartet oder heftig auftreten wie vor ca. 12.000 Jahren die sogenannte "Dryas-Katastrophe", ein unerwarteter und lang anhaltender Kälte-Einbruch nach einer angenehmen Erwärmungsphase. Das hat auch Hans Joachim Schellnhuber in einem SPIEGEL-Interview (16.08.2010) festgestellt. Schellnhuber ist Leiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Er berät Kanzlerin Merkel in Klimafragen. In dem Interview sagt er unter anderem:
Nehmen Sie den Bereich Landwirtschaft. Wenn die Temperaturen ansteigen, wird es Ernteschäden geben, etwa bei Getreidepflanzen. Aber gleich zeitig sorgt das vermehrte CO2 in der Atmosphäre für eine bessere Düngung der Pflanzen. Diese Düngung aus der Luft wird einen Großteil der Hitzeschäden wiedergutmachen, wenn nicht gar überkompensieren. Für eine gewisse Zeit könnten wir also sogar höhere Erträge kriegen, wenn genügend Wasser vorhanden ist. In Vorträgen, die ich zu dem Thema halte, erwähne ich immer beide Effekte: die Hitzeschäden und die CO2 Düngung. Aber in der öffentlichen Wahrnehmung geht das unter.
Und weiter:
Zumindest temporär wird es durchaus Gewinner geben, vor allem in den nördlichen Breiten. Auf einem Kongress in Moskau erklärte mir der russische Ministerpräsident Putin ganz offen: Wir freuen uns geradezu auf die Erwärmung. Wir brauchen weniger zu heizen, unsere Flotte kann im Norden eisfrei operieren, und wir kriegen mehr fruchtbare Böden unter den Pflug.
Sein Resümee:
Das Problem ist, dass die Folgen des Klimawandels, die guten wie die schlechten, viel zu wenig erforscht sind. Über 90 Prozent der Gelder werden noch immer dafür verwendet, wissenschaftlich zu ergründen, ob der Mensch Schuld am Klimawandel hat.
Aber: Wenn es warm wird, vertrocknet doch die Erde, und wir verdursten alle, oder? Doch das stimmt nicht. Erstens sind wir es, die Wasser verschwenden. Wissen Sie, wieviel Wasser ein Golfplatz verbraucht? Oder das tägliche Wechseln des Inhalts von Swimming-Pools in Urlaubshotels? Oder die Verwendung reinen Trink- und damit Grundwassers für Autowaschanlagen? Zweitens war es vor ca. 6000 Jahren auf der Erde 1 bis 2° wärmer als heute. Dennoch war die Sahara teilweise bewaldet und vielfältig belebt, wie wir aus Zeichnungen der damaligen Nomadenvölker wissen. Was wir wirklich fürchten müssen, sind Kalt- oder Eiszeiten, denn sie würden das Ende unserer Zivilisation bedeuten.
Natürlich könnte eine Erwärmung als Nebeneffekt einen Kälte-Einbruch zur Folge haben. Doch die Argumente der "Klimaschützer" lauten nicht: Verhindert eine neue Eiszeit, denn sie wäre der Untergang der Menschheit. Sondern: Verhindert eine neue Warmzeit, obwohl sie ein Segen für fast alle Länder der Erde wäre. Nur nicht für diejenigen, die Atomkraft als Allheilmittel, auch gegen die Erwärmung der Erde, propagieren.
   

Klimawandel: Wie hätten Sie's denn gern?
 
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 -Peter Ripota-

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Schwarze Löcher wurden von Karl Schwarzschild 1916 theoretisch aus den Formeln der Allgemeinen Relativitätstheorie von Albert Einstein abgeleitet. 1967 schuf John Archibald Wheeler den begriff "Schwarzes Loch" für diese Gebilde. Schwarze Löcher verschlucken alles für immer, Materie, Energie, Strahlung und Information. 1974 publizierte Stephen Hawking eine Hypothese, wonach Schwarze Löcher auch verdampfen können ("Hawking-Strahlung"), und in seinem Buch "Das Universum in der Nussschale" äußerte er die Annahme, dass Schwarze Löcher bei ihrem Ableben die gesammelte Information wieder ausspucken.

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