Notizen 011

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Relativitätstheorie verständlich
Teil 1: Relativität der Zeit

 

Boshafte Zungen behaupten von mir, ich wäre ein Kritiker der Ideen Albert Einsteins. Ich hätte Artikel und Bücher darüber geschrieben und wäre sogar Vorsitzender eines Vereins, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Einstein zu widerlegen. Alles üble Verleumdungen! Na gut, es stimmte bis vor kurzem. Aber ich habe mit meiner Göttin Kali geistigen Kontakt aufgenommen, und die hat gemeint, ich müsse mich sofort ändern, sonst würde sie mir - das kann ich aus Jugendschutzgründen nicht öffentlich wiedergeben.
So also habe ich mich entschlossen, meinem erlauchten Leserkreis die Grundzüge der Relativitätstheorie in drei Lektionen darzulegen, und zwar so, dass sie wirklich jeder versteht.
Fangen wir an mit der Relativität der Zeit. Peter Rösch, ein kritischer Physiklehrer und Mitstreiter für die Wahrheit, hat mich auf einen Artikel in der taz hingewiesen, wo Claus Lämmerzahl, Professor am Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation in Bremen, in Kürze die Relativitätstheorie erklärt. Der Professor schreibt:
Wenn eine Uhr oben auf einem Berg steht, geht sie ein klein wenig schneller als wenn sie unten im Tal ist.
Da muss er sich aber getäuscht haben. Denn hoch oben am Berg leben bekanntlich Steinböcke, und bei denen vergeht die Zeit viel langsamer als bei denen im Tal. Zumindest bei den menschlichen Steinböcken. Ein solcher Steinbock (astrologisch) war die österreichische Schauspielerin Rosa Albach-Retty (26. 12. 1874 - 26. 8. 1980), die Oma von Romy Schneider. Von ihr erzählt man sich folgende Anekdote:


Rosa Albach-Retty, eine äußerst rüstige Dame, feierte ihren 100. Geburtstag in voller geistiger und körperlicher Frische, und natürlich waren Rundfunk und Fernsehen dabei.
Frau Albach-Retty lebte weiter wie bisher und feierte ihren 105. Geburtstag in voller geistiger und körperlicher Frische. Wieder waren Rundfunk und Fernsehen dabei. Als einer der Techniker am oberen Ende der Treppe keine Steckdose fand, rief er nach unten, wo er denn einen Anschluss finden könne. Frau Albach-Retty rief zurück: Warten Sie, ich komme! und rannte die Treppe hinauf. Doch mitten drin musste sie keuchend stehen bleiben. Sie fasste sich ans Herz und sagte: Manchmal vergesse ich einfach, dass ich nicht mehr 100 bin!

Soweit zur Relativität der Zeit! Das nächste Mal erläutere ich die Relativität des Raums anhand eines lichtschnellen Panzers.

Wenn Sie meine früheren Notizen kennen lernen oder nochmals lesen wollen, Sie finden diese im Archiv


 -Peter Ripota-

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Schwarze Löcher wurden von Karl Schwarzschild 1916 theoretisch aus den Formeln der Allgemeinen Relativitätstheorie von Albert Einstein abgeleitet. 1967 schuf John Archibald Wheeler den begriff "Schwarzes Loch" für diese Gebilde. Schwarze Löcher verschlucken alles für immer, Materie, Energie, Strahlung und Information. 1974 publizierte Stephen Hawking eine Hypothese, wonach Schwarze Löcher auch verdampfen können ("Hawking-Strahlung"), und in seinem Buch "Das Universum in der Nussschale" äußerte er die Annahme, dass Schwarze Löcher bei ihrem Ableben die gesammelte Information wieder ausspucken.

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